Exkursionen

Die 1. Jahresexkursion 2019 zum Rhododendron-Park Bremen

 

 

Die Frühjahrsexkursion der Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens führte am 24.Mai von 13–19 Uhr zum Rhododendron-Park Bremen in Horn-Lehe. Sie war von Vorstandsmitglied Hans-Jochen Flemmig sorgfältig vorbereitet worden, beginnend am 25.April beim traditionellen Teetrinken mit dem Vortrag des Gartenleiters Dr. Hartwig Schepker, der uns dann am Parkeingang empfing und mit seiner 1 ½ stündigen Führung ein Garten-,. Pflanzen- und Naturerlebnis außergewöhnlicher Art und Schönheit bescherte.

Der in den 1930ger Jahren von der Stadt durch den Kauf des zu den Landgütern der Familien Rickmers und Allmers gehörenden Geländes gegründete, heute 46 ha große Park ist mit über 600 Arten die zweitgrößte Rhododendronsammlung weltweit und eine Säule der deutschen Genbank. Als die Stadt 2006 Eintritt nehmen wollte, ermöglichte die 10 Millionen-Spende eines Bremer Bürgers (Uwe Hollweg) unter der Voraussetzung, dass die Stadt 20 Millionen dazu gab, die Gründung  einer Stiftung, aus deren Erträgen der Park von 24 Gärtnern gepflegt wird. Die blühenden großen alten Züchtungen, der Botanische Garten, die städtisch als Naturerlebniszentrum betriebene „botanika“ mit großen Gewächshäusern in der Nachbarschaft der großzügigen Parkgastronomie und das Erweiterungsgelände mit den jüngeren Rhododendronzüchtungen und den zahlreichen Gewässern, in denen sich die Pflanzen spiegeln, sind  ein Lehr-, Erlebnis- und Erholungsraum von beeindruckender Art und Qualität. Interessant war auch, dass uns Dr. Schepker Einblick in die Planung von Sichtachsen und Farbkonzepten gab, denn immer wieder muss nachgepflanzt werden. Die Teilnehmer waren des Lobes voll. Die Reiseleitung hatte unsere stellv. Vorstandsvorsitzende, Ulrike Hollinderbäumer an Stelle des verhinderten Herrn Flemmig übernommen.

 

 27.5.2019  Kurt Müller-Meinhard

Besuch beim Kloster Ihlow

Die Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens e.V. besucht den imaginären Nachbau von Kloster Ihlow

 

Die erste Exkursion 2018 führte die Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens nach Kloster Ihlow, das in einem von Zisterzienser - Mönchen im Mittelalter angelegten Wald zwischen Emden und Aurich gelegen ist. Zu der Zeit gab es zwischen Groningen und Bremen 28 Klöster, von denen uns nur das Kloster Hude als Ruine erhalten geblieben ist.

Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt vom imaginäre Nachbau des im Mittelalter errichteten Klostergebäudes: Mit Efeu überwachsene Matten aus Stahlgitter stellen die Mauern der 68 m. langen und 35 m. breiten Kirche. nach. Chor und Altarraum sind in einer Holz-Stahl-Konstruktion in Orginalgröße nachgebildet. Auch die Unterkirche mit Informations- und Andachtsraum sowie der angrenzende, vierteilige Klostergarten, der nach Überlieferungen des Klosterplanes von St.Gallen und weiteren Quellen des Mittelalters angelegt worden ist, fanden große Aufmerksamkeit.

                                                                       

Foto: Kurt Müller-Meinhard

Foto: Gisela Bier-Wißmann