2. Exkursion der Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens am 27.10.2017 zum Park des Schlosses Lütetsburg. Landstr.55, 26524 Lütetsburg

 

Reisebericht:

 

Wir starteten um 10.30 Uhr mit 33 Personen auf dem P+R-Parkplatz unter der Stadtautobahn am Marschweg. Während der Fahrt bereiteten uns Herr Flemmig, Mitglied des Vorstandes der Gemeinschaft und Landschaftsarchitekt, und seine Frau, die ebenfalls Landschaftsarchitektin ist und ein Parkpflegewerk über den Park von Schloß Lütetsburg erstellt hat, mit ausführlichen Vorträgen auf den Besuch vor.

 

Ankunft 12:00

Auf einer breiten, von hohen Bäumen gesäumten Allee, wurden wir von Graf zu Inn-u. Knyphausen sehr freundlich empfangen und mit einem ausführlichen Vortrag über die Geschichte des Parks bis hin zu seiner heutigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht.

Die Anlage geht zurück auf ein gleichnamiges Gut vom Ende des 16.Jahrhunderts.

Der Park in seiner heutigen Form wurde maßgeblich durch den Freiherrn Edzard Mauritz zu Inn-u. Knyphausen gestaltet, der das Gut 1789 im Alter von 41 Jahren erbte.

Seit nunmehr 17 Jahren liege der Besitz und dessen Führung in seinen Händen, so der Graf weiter. Dabei komme ihm seine frühere Tätigkeit als Betriebswirt (obwohl in einem gänzlich anderen Umfeld ) sehr zugute. Auf die Frage, ob ein solcher Besitz heutzutage zur Belastung werde könne, überzeugte Herr zu Knyphausen ( so kann man ihn ansprechen ) in seiner erfrischenden Art mit der klaren Aussage, dass er am Anfang in Anbetracht dieser großen, sehr verantwortungsvollen Aufgabe unsicher gewesen sei, ob er es schaffe, aber längst seien diese Gedanken verflogen. Er könne sich und schlösse seine Frau und seine Kinder damit ein, nichts Schöneres mehr vorstellen, als hier zu leben. Bevor wir uns auf den etwa 2-stündigen Parkrundgang begaben, überreichte Frau Hollinderbäumer, unter lebhaftem Applaus der Reisegruppe, dem Grafen als Gastgeschenk Literatur über den Oldenburger Schlossgarten.

 

Ausgestattet mit einem von Herrn Flemmig ausgehändigten Parkplan, durchstreiften wir einen großen Teil des Parks und legten bei etlichen Gebäuden von Bedeutung  kurze Pausen ein, wobei die Gruppe immer wieder von den Erklärungen durch das Ehepaar Flemmig profitierte und die Planung des Parks und die dahinter stehenden Ideen zunehmend kennen lernte. Beeindruckend waren immer wieder die Sichtachsen, die Baumgruppen auf Erhebungen und die vielen Wasserläufe und Teiche.

 

Trotz recht herbstlichen Wetters mit Wind lugte die Sonne immer mal wieder kurz zu uns herunter, sodass wir, außer evtl. nassem Schuhwerk, mit trockener Kleidung in das in einem ehemaligen Gewächshaus untergebrachte Café einkehren konnten.

Die Kuchenauswahl beeindruckte in Vielfalt und Größe und es schmeckte offensichtlich allen. Und ein wahrhaft nicht alltägliches Ambiente trug ebenfalls zum Wohlbefinden bei : Wir saßen unter üppigen Reben, die von alten Weinstöcken von der Decke über uns herabhingen.

Auch die schönste Pause ist mal vorbei. Mit “unserem“ Bus fuhren wir nach Norden zur Ludgerikirche, Norddeicherstr.159, 26506 Norden. Dort wurden wir vom Organisten Thiemo Janssen empfangen, der uns mit einem Vortrag mit der Entstehung des dreigeteilten Kirchenbaus und dem Hintergrund der außergewöhnlichen Position der Arp Schnitger Orgel in der Mitte der Kirche vertraut machte. Mit der sich daran anschließenden Orgelmusik u.a. von Buxtehude fand dieser Tag einen unerwartet schönen Abschluss. Ein Extradankeschön gilt Herrn Flemmig für die Planung auch dieser Einkehr! Wir verabschiedeten uns vom Organisten mit herzlichem Applaus und mit einem, von Frau Hollinderbäumer überreichten, Gastgeschenk.

 

Die lebhaften Gespräche während der ruhigen, von gutem Wetter begünstigten Rückfahrt, wurden von Herrn Müller-Meinhard kurz unterbrochen für das Dankeswort des Tages und eine diesen Tag abschließende Zusammenfassung durch Herrn Flemmig.

 

Ankunft am Abfahrtsort : 18:30.

2. Exkursion der Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens am 27.10.2017 zum Park des Schlosses Lütetsburg. Landstr.55, 26524 Lütetsburg

 

Reisebericht:

 

Wir starteten um 10.30 Uhr mit 33 Personen auf dem P+R-Parkplatz unter der Stadtautobahn am Marschweg. Während der Fahrt bereiteten uns Herr Flemmig, Mitglied des Vorstandes der Gemeinschaft und Landschaftsarchitekt, und seine Frau, die ebenfalls Landschaftsarchitektin ist und ein Parkpflegewerk über den Park von Schloß Lütetsburg erstellt hat, mit ausführlichen Vorträgen auf den Besuch vor.

 

Ankunft 12:00

Auf einer breiten, von hohen Bäumen gesäumten Allee, wurden wir von Graf zu Inn-u. Knyphausen sehr freundlich empfangen und mit einem ausführlichen Vortrag über die Geschichte des Parks bis hin zu seiner heutigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht.

Die Anlage geht zurück auf ein gleichnamiges Gut vom Ende des 16.Jahrhunderts.

Der Park in seiner heutigen Form wurde maßgeblich durch den Freiherrn Edzard Mauritz zu Inn-u. Knyphausen gestaltet, der das Gut 1789 im Alter von 41 Jahren erbte.

Seit nunmehr 17 Jahren liege der Besitz und dessen Führung in seinen Händen, so der Graf weiter. Dabei komme ihm seine frühere Tätigkeit als Betriebswirt (obwohl in einem gänzlich anderen Umfeld ) sehr zugute. Auf die Frage, ob ein solcher Besitz heutzutage zur Belastung werde könne, überzeugte Herr zu Knyphausen ( so kann man ihn ansprechen ) in seiner erfrischenden Art mit der klaren Aussage, dass er am Anfang in Anbetracht dieser großen, sehr verantwortungsvollen Aufgabe unsicher gewesen sei, ob er es schaffe, aber längst seien diese Gedanken verflogen. Er könne sich und schlösse seine Frau und seine Kinder damit ein, nichts Schöneres mehr vorstellen, als hier zu leben. Bevor wir uns auf den etwa 2-stündigen Parkrundgang begaben, überreichte Frau Hollinderbäumer, unter lebhaftem Applaus der Reisegruppe, dem Grafen als Gastgeschenk Literatur über den Oldenburger Schlossgarten.

 

Ausgestattet mit einem von Herrn Flemmig ausgehändigten Parkplan, durchstreiften wir einen großen Teil des Parks und legten bei etlichen Gebäuden von Bedeutung  kurze Pausen ein, wobei die Gruppe immer wieder von den Erklärungen durch das Ehepaar Flemmig profitierte und die Planung des Parks und die dahinter stehenden Ideen zunehmend kennen lernte. Beeindruckend waren immer wieder die Sichtachsen, die Baumgruppen auf Erhebungen und die vielen Wasserläufe und Teiche.

 

Trotz recht herbstlichen Wetters mit Wind lugte die Sonne immer mal wieder kurz zu uns herunter, sodass wir, außer evtl. nassem Schuhwerk, mit trockener Kleidung in das in einem ehemaligen Gewächshaus untergebrachte Café einkehren konnten.

Die Kuchenauswahl beeindruckte in Vielfalt und Größe und es schmeckte offensichtlich allen. Und ein wahrhaft nicht alltägliches Ambiente trug ebenfalls zum Wohlbefinden bei : Wir saßen unter üppigen Reben, die von alten Weinstöcken von der Decke über uns herabhingen.

Auch die schönste Pause ist mal vorbei. Mit “unserem“ Bus fuhren wir nach Norden zur Ludgerikirche, Norddeicherstr.159, 26506 Norden. Dort wurden wir vom Organisten Thiemo Janssen empfangen, der uns mit einem Vortrag mit der Entstehung des dreigeteilten Kirchenbaus und dem Hintergrund der außergewöhnlichen Position der Arp Schnitger Orgel in der Mitte der Kirche vertraut machte. Mit der sich daran anschließenden Orgelmusik u.a. von Buxtehude fand dieser Tag einen unerwartet schönen Abschluss. Ein Extradankeschön gilt Herrn Flemmig für die Planung auch dieser Einkehr! Wir verabschiedeten uns vom Organisten mit herzlichem Applaus und mit einem, von Frau Hollinderbäumer überreichten, Gastgeschenk.

 

Die lebhaften Gespräche während der ruhigen, von gutem Wetter begünstigten Rückfahrt, wurden von Herrn Müller-Meinhard kurz unterbrochen für das Dankeswort des Tages und eine diesen Tag abschließende Zusammenfassung durch Herrn Flemmig.

 

Ankunft am Abfahrtsort : 18:30.

Bereichernde Exkursion nach Leer am 12. 05.1917 mit sachkundigen Führungen durch die Parkanlagen der Philippsburg und Evenburg

 

Dank der sorgfältigen Vorbereitung von Herrn Flemmig, seiner ausführlichen Einführung auf der Hinfahrt im Bus, den reichhaltigen Erklärungen während der Besichtigungsgänge, die Frau Flemmig häufig und sachkundig ergänzte, ist die Exkursion nach Leer für die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem der Erkundung unserer heimatlichen Region dienenden, schönen und bereichernden Erlebnis geworden.

Die erste Station war ein schlossartiges Anwesen, die Philippsburg, mit Park. Empfangen wurden wir vom Hausherrn, Graf von der Schulenburg, der uns durch das Erdgeschoss seines Hauses hinaus in den Garten und den Park führte.

Bedingt durch den ausführlichen Rundgang wie auch die interessanten Gespräche war so viel Zeit vergangen, dass der Vorschlag von Herrn Flemmig, auf den ursprünglich eingeplanten Julianen-Park zu verzichten, gerne angenommen wurde.

Im Cafe der Evenburg war für unsere Gruppe bereits eingedeckt, Kaffee und Tee standen auf den Tischen. Nach dieser schönen Einkehr ging´s hinüber zur Evenburg. Dort führte uns eine geschichts-u. parkkundige Gästeführerin durch die Anlagen rund um die Evenburg und bis hin zu der sehenswerten, nahezu endlos erscheinenden Lindenallee.

Dann ging es zurück nach Oldenburg.

 

Kurt Müller-Meinhard

Bilder vom Ausflug