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An die

Mitglieder und Förderer der Gemeinschaft der

Freunde des Schlossgartens Oldenburg

 

16. November 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder und Förderer des Schlossgartens,

 

mit diesem Schreiben laden wir Sie zu unserem Saisonabschluss, dem Adventspunsch im Rosengarten, der am Sonntag, dem 11. Dezember 2016 stattfinden soll, ein. Zunächst aber blicken wir auf das langsam ablaufende Jahr zurück:

Alle unsere Veranstaltungen waren gut besucht: Das Teetrinken im Teepavillon, die „Bilderexkursion“ mit Herrn Dr. Pühl ins Augusteum und ins Prinzenpalais, sowie der Tag des „Offenen Denkmals“ im Küchengarten, den wir zusammen mit der Stiftung Deutsche Denkmalpflege bestreiten. Uns allen ist auch noch unsere sommerliche Kaffeetafel im Küchengarten „Gut beHütet“, die wir zusammen mit der Schlossgartenverwaltung durchgeführt haben, in bester Erinnerung. Endlich – anders als in den Jahren 2014 und 2015 - wurden die organisatorische Vorarbeit und der Einsatz vieler Helferinnen und Helfer belohnt: Gutes Wetter, entspannte Atmosphäre und so viele Besucher, dass nach etwa eineinhalb Stunden kaum noch Kuchen vorhanden war! Es überrascht daher nicht, dass diese Veranstaltung auch zu einem sehr erfreulichen finanziellen Ergebnis führte.

 

Noch zuvor fand Mitte Juni unsere Mitgliederversammlung statt, an der erfreulich viele Mitglieder teilnahmen und in der Herr Dr. Gronow neu in den Vorstand gewählt wurde.

 

In der Versammlung wurde auch ein Thema diskutiert, das uns über die gesamte Gartensaison beschäftigt hat: Die mutwilligen Beschädigungen an Bänken und anderen Einrichtungen des Schlossgartens haben zugenommen – darüber hinaus haben sich viele Besucher durch Gruppen jüngerer Menschen, die sich im Schlossgarten mit Alkohol und Musik trafen oder feierten, gestört gefühlt. Wir bemühen uns, die Arbeit der „Schlosspark - Ranger“ durch die Zahlung von Aufwandsentschädigungen aufrecht zu erhalten, damit sie diese Personen ansprechen und um eine Änderung ihres Verhaltens bitten. Daneben haben wir uns an die Landesmuseen gewandt, die für die Verwaltung des Gartens zuständig sind, und die Problematik mehrfach zum Thema im Schlossgartenbeirat gemacht. Nun soll es im Januar 2017 (endlich!) ein Gespräch mit Mitarbeitern der Stadt, der Polizei und der Landesverwaltung geben, in dem Maßnahmen erörtert werden sollen. Unserem Vorschlag, in die Benutzungsordnung ein Alkoholverbot – unter Ausnahme der von der Gartenverwaltung genehmigten Veranstaltungen - aufzunehmen, stehen Land und Stadt allerdings ablehnend gegenüber.

 

Vielleicht gibt es ja auch andere Wege, diesem Problem entgegenzutreten. Wir werden uns mit dieser Frage weiter intensiv befassen. Dabei möchten wir deutlich machen, dass wir uns durchaus darüber freuen, dass viele junge Menschen den Park für sich entdeckt haben und sich dort gern aufhalten; uns macht nur eine zahlenmäßig kleine, aber manchmal sehr störende Minderheit Sorge!

 

Durch den Erlös unserer Veranstaltungen und durch die Beiträge, die Sie, unsere Mitglieder, gezahlt haben sowie durch eine Vielzahl von Spenden waren wir im ablaufenden Jahr in der Lage, den Schlossgarten mit mehr als 28.000,00 Euro zu unterstützen! Mit diesem Betrag konnte eine größere Anzahl von Bänken erworben, Anpflanzungen bezahlt, pädagogische Aktionen des Schlossgartens, der Einsatz der Jugendbau-hütte zur Erhaltung der Küchengartenmauer und zusätzliche Aktivitäten der Verwaltung des Schlossgartens ermöglicht werden.

 

Wir bitten Sie, uns auch im kommenden Jahr so großzügig wie bislang zu unterstützen, damit der Schlossgarten denkmalgerecht und attraktiv erhalten werden kann.

Wir stehen dafür, dass nicht „Events“ gefördert werden, sondern nachhaltig in den Garten und seine Gebäude und Wege investiert wird. Wir werden daher auch im Jahr 2017 die sehr engagierte Arbeit von Frau Stalling und der Schlossgartenverwaltung unter anderem durch den Kauf von Bänken und von Behältern für den Abfall, die Übernahme von Kosten der Nachpflanzungen sowie durch die Bezuschussung von Aktionen und Aufwendungen für den laufenden Betrieb unterstützen.

 

Nunmehr dürfen wir Sie auf unseren Saisonabschluss, den

 

                           Adventspunsch im Rosengarten

 

aufmerksam machen, zu dem die Schlossgartenverwaltung und wir Sie sehr herzlich am

 

Sonntag, den 11. Dezember 2016, ab 17 Uhr einladen.

 

Bitte kommen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten! Es erwarten Sie adventlicher Punsch mit und ohne Alkohol, ein durch Feuerschein erhellter Garten, Jagdhornbläser mit weihnachtlicher Musik sowie Geschenkideen im Lesepavillon. Der Erlös kommt dem Schlossgarten zugute.

Die Mitarbeit an unseren Veranstaltungen macht Freude!

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen – schön wäre es, wenn Sie selbstgebackene Kekse, Fackeln, oder (leihweise) einen Feuerkorb oder eine Feuerschale zur Verfügung
stellen könnten. Nur wenn Sie uns unterstützen, kann die Veranstaltung erfolgreich sein.

 

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen schöne und geruhsame vorweihnachtliche Wochen! Wir freuen uns, wenn wir Sie am 11. Dezember 2016 beim Adventspunsch
treffen!

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens

 

 

Klaus Streichsbier

Vorsitzender

Protok.MV.G.d.F.d.S.2.9.14-1.doc
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Bericht des Vorsitzenden zur Mitgliederversammlung am

14. Juni 2016

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

über alle wesentlichen Vorgänge in der Zeit nach unserer letzten Mitgliederversammlung Anfang September 2015 habe ich Sie durch Rundschreiben informiert. Ich will daher nur auf einige wichtige Ereignisse und Entwicklungen eingehen:

 

I. Unsere Veranstaltungen

 

  1. Tag des offenen Denkmals                                                           Am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 war die Gemeinschaft im Küchengarten u.a. mit einem Stand vertreten und konnte zusammen mit dem Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mehr als dreihundert Besucher begrüßen. Frau Eilers und Herrn Meinken haben Führungen durchgeführt, die regen Zuspruch fanden. Weiter haben wir Getränke und Kuchen angeboten, was nicht unwesentlich zu dem Ertrag von etwa 300 €, der insgesamt erzielt werden konnte, beigetragen hat. Besonderer Dank gebührt Frau Eilers und Herrn Meinken sowie den beteiligten Vorstandsmitgliedern und einigen engagierten Helfern.
  2. Am 1. Oktober 2015 haben wir gemeinsam mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft im PFL einen Vortragsabend veranstaltet. Herr Prof. Dr, Strassel hat über „Italienische Landschaft und englische Gärten“ referiert. Der Vortrag war gut besucht- Herr Strassel hat allen Zuhörern anschaulich historische Entwicklungen und Prinzipien der Gartengestaltung nahegebracht und ganz nebenbei auch einige interessante Bemerkungen zu unserem Schlossgarten eingeflochten.
  3. Adventspunsch 2015                                                                   Bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung haben uns viele unterstützt, wobei insbesondere der Arbeitsgruppe des Vorstandes mit Herrn Dr. Hanisch, Herrn Müller-Meinhardt und Herrn Speer besonderer Dank gebührt. Auch hatten Frau Stalling und ihre Mitarbeiter alles mit Engagement und Liebe hergerichtet und vorbereitet. Dann erging es uns ähnlich wie bei der Kaffeetafel im Küchengarten - Gut beHütet - am 19. Juli 2015: Es setzte Regen ein! So haben wir die bereits aufgestellten Stände mit den Ausschankeinrichtungen teilweise wieder ab- und im Lesepavillon wieder aufgebaut. Die Jagdhornbläser stellten sich unter dem runden Schilfdach auf, der Weihnachtsmann fand mit den Kindern einen Platz in der Heuscheune. Trotz Regens haben die Mitarbeiter der Schlossgartenverwaltung die Feuerkörbe und Fackeln zum Brennen gebracht. Wir konnten etwa 150 bis 200 Besucher begrüßen, Glühwein und Punsch ausschenken. Das Ergebnis fiel, da wir in vergangenen Jahren mehr als die doppelten Anzahl von Besuchern und entsprechen eingekauft hatten, eher mager aus: Ein Reinerlös von etwas mehr als 200 €! In diesem Jahr wollen wir den Adventspunsch wieder an einem Sonntag durchführen, hoffen - endlich! – auf etwas Glück mit dem Wetter und werden versuchen, uns noch mehr als bislang gegen Wetterkapriolen zu wappnen.
  4. Saisonauftakt 2016 - Tee im Teehaus -                                       Zum Saisonauftakt haben wir am 15. April zum Teetrinken im Teehaus getroffen. Für den verhinderten Herrn Dr. Pühl hat uns Frau Dr. Geerlings lebendig und sehr plastisch die Hintergründe der malerischen Darstellung von Blumen bzw. des Gartens anhand eines Gemäldes des Landesmuseums nahe gebracht. Insgesamt konnte der Vorstand etwa 30 Mitglieder/innen begrüßen.  Dank gilt auch in diesem Zusammenhang insbesondere Herrn Müller-Meinhardt, der durch eine Spende wieder dafür gesorgt hat, dass zum Tee auch Kuchen zur Verfügung stand

 

II.  Mitglieder und Spender

  1. Unsere Mitgliederzahl ist im Wesentlichen stabil und liegt bei 340. Dabei ist zum einen zu berücksichtigen, dass wir durch die schlechten Wetterverhältnisse bei unseren beiden Veranstaltungen - dem Adventspunsch und Gut beHütet - nicht in der Lage waren, an diesen Veranstaltungen in nennenswertem Umfang weitere Mitglieder zu werben. Dennoch ist es gelungen, einige neue Mitglieder zu gewinnen. Dem stehen einige Austritte gegenüber, die durch einen Wegzug aus Oldenburg oder auch durch eine erhebliche Veränderung der persönlichen Lage – zum Beispiel Umzug in ein Altenheim – begründet worden sind. Unserem Schatzmeister, Herrn Farwick, danke ich sehr für eine  “Bereinigung“ der Mitgliederliste. Zusammen mit seiner Mitarbeiterin Frau Blum hat er die Mitglieder aufgespürt, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen in Rückstand waren. Diejenigen, die trotz Mahnung und Hinweis auf die Folgen ihre rückständigen Beiträge nicht bezahlt haben, haben wir aus der Mitgliederliste gestrichen. Somit kommt es, dass die Zahl der Mitglieder etwas geringer als vor einem Jahr ist.

    Freuen dürfen wir uns, dass wir auch im Herbst 2015 und in den ersten Monaten dieses Jahres in ganz erfreulichem Umfang Spenden erhalten haben. Dabei ging es teilweise um die Neuanschaffung von Bänken, um die Anschaffung von Bäumen oder es wurde ganz allgemein für den Schlossgarten gespendet. Einige Mitglieder haben Feiern – z. B. einen runden Geburtstag - zum Anlass genommen haben, für den Schlossgarten Geld zu sammeln und an uns zu spenden. Für diese Aktivitäten und das Vertrauen in unsere Gemeinschaft danken wir Ihnen allen sehr; wir regen an, bei entsprechenden Anlässen dem guten Beispiel zu folgen.

    Meine Stellvertreterin, Frau Hollinderbäumer, hat sich der Mühe unterzogen, die Homepage unserer Gemeinschaft besser zu pflegen, sie mit neuen Nachrichten zeitnah zu versorgen und den Versuch zu machen, die E-Mail Anschriften von möglichst vielen Mitgliedern zu erhalten, damit wir zukünftig preisgünstig Rundschreiben versenden können. Dabei ist sie schon weit vorangekommen – ich darf auch alle hier anwesenden Mitglieder bitten, zu überlegen, ob sie nicht ihre E-Mail Anschrift heute hier hinterlassen und sich damit bereit erklären, dass sie Rundschreiben zukünftig elektronisch erhalten.

     

III.  Unsere Unterstützung für den Schlossgarten

 

Im Jahr 2015 haben wir den Schlossgarten mit mehr als 30.000 € unterstützt. Diese Unterstützung haben wir auch im ersten Halbjahr 2016 fortgesetzt. Insbesondere haben wir Geld für den Kauf von Pflanzen und von Bänken zur Verfügung gestellt. Daneben haben wir im letzten Jahr den Kauf der sog. Frühblüher finanziert, Kosten für den Ankauf von Fischfutter getragen und die Materialkosten für Aktionen, die in der engagierten pädagogischen Arbeit von Frau Stalling eine wichtige Rolle spielen, unterstützt.

Auch haben wir weiter Mittel aufgewandt, um unsere „Parkranger“ zu unterstützen. Hier ist die Lage unglücklich. Die bisherige Unterstützung unserer „Parkaufsichten“ durch die Bundesagentur für Arbeit ist ausgelaufen. Wir haben daher versucht, dieser Schwierigkeit  dadurch zu begegnen, dass wir beiden Aufsichten zumindest eine Aufwandsentschädigung bieten. Wir müssen überlegen, wie wir diese Tätigkeit sichern. Das erscheint uns notwendig, denn die Arbeit der Parkranger soll dazu beigetragen, dass auch jüngere Besucher den Garten mit mehr Respekt behandeln.

Gerade hier haben sich in den letzten Monaten erhebliche Probleme ergeben. Sowohl Frau Stalling als auch andere Mitarbeiter der Schlossgartenverwaltung klagen darüber, dass Gruppen jüngerer Menschen im Schlossgarten Alkohol konsumieren, laut Musik hören und dadurch oder in anderer Weise andere Besucher erheblich stören sowie Bänke und Gegenstände mutwillig  beschmieren oder beschädigen. Dies ist uns auch von Mitgliedern geschildert worden.

Der Vorstand hat sich deshalb mündlich und durch einen Brief an die Leitung des Landesmuseums gewandt, die für die Verwaltung des Schlossgartens zuständig ist, und gefordert, die Tätigkeit der Aufsichtspersonen zu unterstützen. Weiter haben wir angeregt, in die Benutzungsordnung des Schlossgartens eine Regelung aufzunehmen, die den Alkoholgenuss im Garten untersagt. Dabei ist uns klar, dass eine derartige Regelung wahrscheinlich nie vollständig durchzusetzen ist. Sie würde aber den Mitarbeitern der Schlossgartenverwaltung es ermöglichen, Besucher auf eben diese Regelung hinzuweisen und sie nötigenfalls zu bitten, den Schlossgarten zu verlassen. Eine derartige Regelung, die das Hausrecht der Landesverwaltung ausgefüllt, könnte dann auch – jedenfalls im Extremfall – mit Hilfe der Polizei durchgesetzt werden.

Leider hat die Verwaltung des Schlossgartens hierauf bislang nicht reagiert. Wir werden aber in dieser Angelegenheit hartnäckig bleiben, sie in der nächsten Schlossgartenbeiratssitzung zur Sprache bringen und auch mit Hilfe der Presse auf diesen Missstand aufmerksam machen.

Weiter haben wir mit einem Gesamtaufwand von etwa 1700 € Arbeiten der Jugendbauhütte – einer Einrichtung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – zur Restaurierung der Mauer des Küchengartens unterstützt. Hier danke ich Herrn Dr. Hanisch und Herrn Tolkmitt, die an verschiedenen Vorgesprächen teilgenommen und geholfen haben, die Tätigkeit der jungen Leute trotz bürokratischer Hürden zu ermöglichen.

Weiter hat unsere Gemeinschaft die Kosten von etwa 2500 € dafür getragen, dass am Charlottensitz nun wieder ein Steintisch aus Sandstein vorhanden ist.

Im Frühjahr dieses Jahres haben wir uns schließlich noch mit dem Vorhaben befasst, unterhalb des großen Wappens, der sich in der Nähe des Lesepavillons befindet, die dort vorhandene Öffnung mit einem Sandsteinbecken zu umgeben und so an den dort ehemals – so nehmen wir an – vorhandenen Brunnen zu erinnern. Dies würde zu einer wesentlichen Verschönerung des Bereichs des Lesepavillons führen. Dieses Vorhaben ist Gegenstand eines besonderen Tagesordnungspunktes. Ich will nur hier kurz darauf hinweisen, dass wir uns hinsichtlich einer Bautätigkeit mit dem staatlichen Baumanagement einig sein müssen.

Zur Tätigkeit des Vorstands für den Schlossgarten gehört die Mitarbeit im Schlossgartenbeirat. Dort sind wir Mitglied, das rede- aber nicht stimmberechtigt ist. Im Beirat sind wir bemüht, den Interessen des Schlossgartens eine Stimme zu verleihen. Es wird Sie nicht überraschen, dass es dabei häufiger zu durchaus kontroversen Diskussionen und Auseinandersetzungen mit der Ministerialverwaltung des Landes oder auch der Stadt, die zu den Kosten des Schlossgartens beizutragen hat, kommt. Insgesamt sind wir aber bemüht, einvernehmliche Lösungen zu erreichen. Leider haben die in diesem Rahmen von uns vorgebrachten Vorschläge und Forderungen, die eine Fortsetzung der Sanierung der Wege im Schlossgarten zum Inhalt haben, bislang keine positive Resonanz erfahren. Wir werden auch hier am Ball bleiben.

 

IV Unsere Ziele

 

Zunächst ist hervorzuheben, dass sich die Schlossgartenverwaltung unter Leitung von Frau Stalling engagiert und zielstrebig für die Pflege, den Erhalt und die Attraktivität unseres Schlossgartens einsetzt. Wenn man weiter bedenkt, wie viele Veranstaltungen im letzten Jahr und in diesem Jahr Frau Stalling und ihre Mannschaft gemeistert haben, ist nur Lob angebracht.

Leider müssen wir erkennen, dass die finanzielle Ausstattung, die das Land Frau Stalling und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellt, häufig nicht ausreichend ist, um den Schlossgarten entsprechend seiner Bedeutung instand und attraktiv zu erhalten.

 

Unsere Forderungen an die Landesverwaltung sind daher:

Die Sanierung der Wege im Schlossgarten muss fortgesetzt werden!

Weiter hat das Schlossgartenjubiläum auch dazu geführt, dass einige bauliche Maßnahmen die Erneuerung von Dächern an den Gebäuden des Gartens vorgenommen wurden. Dafür gebührt insbesondere dem Baumanagement Dank. Der verbliebene Reparaturstau muss nach und nach abgearbeitet werden!

 

Schließlich gehört zur Erhaltung der Attraktivität des Gartens, dass neben Bänken auch optisch „erträgliche“ Müllgefäße vorhanden sind. Hier hoffen wir noch auf Lösungen. Gleiches gilt für das Vorhaben, an einer geeigneten Stelle im Garten - wir denken an das Torhaus zu Gartenstraße - ein kleines Café mit einer Verkaufskiosk für die Erzeugnisse des Schlossgartens  einzurichten. Dies wird nicht einfach sein, weil dort zurzeit die Sozialräume der Mitarbeiter untergebracht sind. Dann ist noch die Frage zu klären, ob und wie der Küchengarten entsprechend seiner historischen Bedeutung „zum Leben“ erweckt werden kann.

Unabhängig davon fordern wir, durch Änderung der Benutzungsordnung und Stärkung der Tätigkeit der Schlossgarten - Ranger künftig dafür zu sorgen, dass der Garten von allen Besuchern angemessen genutzt wird und in ihm jeder ein wenig Ruhe und Erholung vom Alltag finden kann.

 

Sie sehen, uns bleibt noch einiges zu tun - wir bitten Sie um Ihre Unterstützung!