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An die

Mitglieder und Förderer der

Gemeinschaft der Freunde

des Schlossgartens

 

Oldenburg, Ende November 2011

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder und Förderer des Schlossgartens,

 

für unsere Gemeinschaft und den Schlossgarten geht ein turbulentes Jahr seinem Ende entgegen.

Zunächst darf ich an einige gelungene Veranstaltungen des Jahres 2011 erinnern:

Der Saisonauftakt fand am 6. April im Teepavillon statt. Zwar konnte aufgrund des schlechten Wetters die Terrasse nicht genutzt werden, dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal hervorragender Kuchen serviert werden konnte. Erfreulich starken Zuspruch hatte die Exkursion am 9. Juli nach Fischerhude. Sie wurde von Herrn Dr. Pühl mit viel Liebe zum Detail vorbereitet, souverän geleitet und von allen Teilnehmern als sehr gelungene Veranstaltung bewertet.

Ein organisatorischer Kraftakt war das Benefizfrühstück am 14. August. Obwohl sich Dauerregen einstellte, fanden sich mehr als 280 Teilnehmer, die den wetterbedingten Schwierigkeiten getrotzt und uns zu einem wirtschaftlich ausgesprochen erfreulichem Ergebnis verholfen haben. Dies war nur möglich durch ein starkes Engagement vieler Mitglieder und der intensiven Mithilfe von Frau Stalling sowie weiterer Mitarbeiter der Schlossgartenverwaltung.

Letztlich ist noch der Tag des offenen Denkmals am 11. September zu erwähnen, an dem die Gemeinschaft mit einem Stand vertreten war und an dem wir zusammen mit der Verwaltung des Schlossgartens etwa fünf- bis sechshundert Besucher begrüßen durften. Auch hier waren die Resonanz und der wirtschaftliche Ertrag – begünstigt durch eine großzügige Sachspende eines Mitglieds - durchaus erfreulich.

 

 

Wir hoffen, dass wir mit dem Erlös dieser Veranstaltungen des Jahres 2011 die Kosten, die für die Anschaffung der Befeuchtungs- und Benebelungsanlage des Tropenhauses anfallen, tragen können. Diese Maßnahme stellt einen wesentlichen Beitrag zur baulichen Sanierung der Schauhäuser und der Verbesserung ihrer Attraktivität dar, die in den letzten drei Jahren mit erheblichen Mitteln der Gemeinschaft und bemerkenswerter Unterstützung durch Großsponsoren vorangetrieben worden sind. Wir erwarten, dass dann, wenn die Gemeinschaft die wesentlichen Kosten der Maßnahme trägt, der Restbetrag aus Mitteln des Landes Niedersachsen aufgebracht wird. Falls dies nicht gelingen sollte, haben wir die Hoffnung, dass eine Restfinanzierung durch Sponsoren möglich wird.

Frau Stalling und ihre Mitarbeiter engagieren sich vorbildlich für den Erhalt und die Steigerung der Attraktivität des Schlossgartens. Auch künftig werden wir die Schlossgartenverwaltung in vielfältiger Weise, z. B. durch die Vermittlung von Spenden, die Übernahme von Kosten für Anpflanzungen und für andere Projekte, wie dies im Sommer dieses Jahres z. B. beim Bau eines Entenhauses für den Schlossgartenteich der Fall war, unterstützen. Dabei steht für uns die Erhaltung des Schlossgartens als Gartendenkmal und Ort des Naturgenusses im Zentrum. Diese Ausrichtung ist immer wieder bedroht.

Ich erinnere an – mittlerweile aufgegebene - Pläne, das Elisabeth-Anna-Palais zu einem Hotel umzubauen und die dafür notwendigen Parkplätze durch Errichtung eines Parkhauses auf 600 m² der Fläche des Schlossgartens zu schaffen.

Sorge bereitet uns aktuell ein von der Landesverwaltung eingeholtes Gutachten mit dem Titel „Entwicklungs‑ und Nutzungskonzept Schlossgarten Oldenburg“. Das Gutachten liegt vor, ist aber bislang der Gemeinschaft nicht zugänglich gemacht worden. Das ist unverständlich, zumal wir im Beirat des Schlossgartens vertreten sind. Auch ist eine Sitzung des Beirats, auf der über das Entwicklungs‑ und Nutzungskonzept diskutiert werden könnte, bislang nicht anberaumt worden.

Die wenigen Informationen, die wir bislang über dieses Konzept erhalten haben, sind beunruhigend: So soll das Gutachten eine intensivere Nutzung von Teilen des Schlossgartens für Veranstaltungen und erhebliche Veränderungen im Küchengarten und in anderen Teilen des Gartens vorschlagen. Der Vorstand wird sich bemühen, alsbald genauere Informationen zu erhalten. Sobald wir mehr wissen, werden wir Sie unterrichten und uns bemühen, eine offene Diskussion über die geplanten Änderungen in Gang zu setzen. Wir werden allen Plänen, die unter Aufgabe der historischen Substanz eine stärkere wirtschaftliche Nutzung des Schlossgartens anstreben, entschieden entgegentreten und bitten Sie, diese Position in der öffentlichen Diskussion zu verteidigen.

 

Im Namen des Vorstandes danke ich Ihnen allen, unseren Mitgliedern und Förderern, für die Unterstützung der Arbeit der Gemeinschaft und bitte Sie, uns auch in Zukunft ideell sowie materiell so nachhaltig und großzügig wie bislang zur Seite zu stehen und an unseren Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Die Daten der für das nächste Jahr geplanten Aktionen und Exkursionen entnehmen Sie bitte dem anliegenden Veranstaltungskalender.

 

Hinweisen will ich noch auf unseren Saisonabschluss, auf den Adventspunsch im Rosengarten, zu dem Frau Stalling und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wir Sie herzlich am

Sonntag, dem 11. Dezember 2011,

ab 17.00 Uhr einladen.

 

Bitte notieren Sie den Termin, kommen Sie mit Ihren Freunden und – wenn es Ihnen möglich ist – unterstützen Sie den Vorstand bei der Veranstaltung. Jeder, der sich – und sei es nur für ein bis zwei Stunden – als Helfer(in) zur Verfügung stellt, ist herzlich willkommen und kann sich bei mir oder bei Frau Stalling in der Schlossgartenverwaltung (Tel.: 955 8957) melden.

 

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen schöne und geruhsame vorweihnachtliche Wochen und hoffe, dass wir uns am späten Nachmittag des 11. Dezember 2011 beim Adventspunsch sehen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Gemeinschaft der Freunde

des Schlossgartens

 

Klaus Streichsbier, Vorsitzender





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